Du kannst lernen, glücklich(er) zu sein.

„Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.“ Ich bin mir sicher, du hast diesen Spruch schon öfter gehört. Er beinhaltet eine Wahrheit, die sogar wissenschaftlich nachgewiesen ist. In der Glücksforschung ist belegt, welche Faktoren für das persönliche Wohlbefinden zuständig sind. Es gibt genau drei Quellen, die das Glücksniveau bzw. das Glücksempfinden zu jeweils unterschiedlich großen Anteilen beeinflussen: Gene, äußere Lebensumstände und das aktive Denken & Handeln einer Person.

Was heißt das genau?

Äußere Lebensereignisse wie Geld, ein toller Urlaub, ein großes Haus oder ein teures Auto haben einen verschwindend geringen Anteil an deinem dauerhaften Glücksempfinden.

Um genau zu sein, sind es 10 Prozent. Kurzfristig machen sie glücklich, aber mittel- und langfristig ganz und gar nicht. Warum ist das so? Menschen sind Gewohnheitstiere. Nach kurzer Zeit gewöhnt sich dein Gehirn an positiv veränderte Lebensumstände. Sie werden schneller als dir lieb ist als „normal“ abgestempelt und schwupps – du kehrst ganz schnell wieder auf das gleiche Glücks-Ausgangsniveau zurück.

Wenn du langfristiges Glück noch nicht gefunden hast, liegt es wolmöglich daran, dass du bisher an den falschen Orten danach gesucht hast.

Wie sieht es mit den Genen aus? Die Fähigkeit, Glück zu empfinden wird zu 50 Prozent von deiner Persönlichkeit und deinem Temperament beeinflusst – also der Art und Weise, wie du auf Dinge reagierst und entsprechend handelst. Ein Beispiel: Menschen, die von ihrer Art her extrovertierter und geselliger sind, fällt es leichter, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Dadurch haben sie öfter die Möglichkeit, nette Gespräche zu führen und somit positive Erfahrungen zu machen als jemand, der eher schüchtern ist und niemanden anspricht. Dieser hat wesentlich seltener die Chance, positive Gesprächserfahrungen zu erleben, die ihm vielleicht ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Diesem Aspekt bist du jedoch nicht hilflos ausgeliefert. Auch wenn du an deinen Genen nichts verändern kannst, so kannst du deine Handlungen und deine Gedanken beeinflussen.

DU kannst aktiv etwas dafür tun, mehr Positives in dein Leben zu lassen.

Die Art und Weise, wie du dich verhältst, hat Einfluss  darauf, wie du dich fühlst. Und wie du dich fühlst, hat wiederum Einfluss darauf, wie du dich verhältst. Ein Teufelskreis. Ob dieser Teufelskreis ein glücklicher oder unglücklicher ist, liegt bei dir!

Wenn du dich bewusst dazu entscheidest, mehr positive statt negative Emotionen in dein Leben zu integrieren, und dich aktiv statt passiv um dein Wohlergehen kümmerst, haben selbst ungünstige Gene eine geringere Chance, dir deinen Tag zu vermiesen. Ist das nicht toll?! Eins muss dir dabei jedoch klar sein: Nur DU selbst bist dafür verantwortlich. Niemand sonst. Was kannst du also tun?

Zunächst sich bewusst dafür entscheiden, ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen, und anfangen, Schritt für Schritt danach zu handeln. Der zweite Schritt ist dabei der entscheidende. Das hört sich natürlich einfach an. Aber genau genommen sind Glück und Zufriedenheit ein Nebenprodukt. Glücklich sein passiert, indem du es schaffst, zu erkennen, was dir guttut und wovon du mehr in deinem Leben brauchst. Und dabei gleichzeitig verstehst, was dein Leben schwer und dich unzufrieden macht und wovon du weniger in deinem Leben brauchst. Das für sich klar zu haben, passiert nicht von heute auf morgen. Wichtig ist jedoch, sich auf die Suche zu machen, um dem persönlichen Glück Stück für Stück auf die Spur zu kommen. In speziellen Glückskursen versuchen wir dem Ganzen mit spannenden Methoden, Fragestellungen und Übungen näherzukommen. Auch die Meditation ist hierfür äußerst hilfreich.

Zur Erinnerung: Das Glücksempfinden ist auf aktives Handeln zurückzuführen. Deine Handlungen resultieren aus deiner Einstellung und deinen Gedanken und umgekehrt. Beides kannst du aktiv beeinflussen und somit über dein Glück und Wohlbefinden zum Großteil selbst bestimmen.

Also mach dich auf den Weg. Befasse dich mit dem Thema. Je mehr du darüber weißt, desto mehr kannst du es für dich nutzen und es in deinen Alltag integrieren.

Deine Magdalena

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